prä- und perinatale Körpertherapie
Seminar
"Reise in die eigene Schwangerschaft und Geburt"

 

In der Praxis von Franz Renggli in Basel, meiner eigenen Praxis in Hochwald oder bei dir zu Hause begleite ich dich gerne ein Stück auf deinem Weg.

Für Fragen und Auskünfte kannst du mich gerne per Mail oder Telefon kontaktieren.

Gerne biete ich dir ein kostenloses Erstgespräch über Skype oder Zoom an, so dass du mich und meine Arbeit kennen lernen kannst. Ein solches Gespräch dauert rund 15 Minuten und ist absolut unverbindlich. Kontaktiere mich per Mail, um einen Termin zu vereinbaren.

Bei Einzelberatungen rechne ich mit einem Stundensatz von 90 Franken. Bei Hausbesuchen rechne ich mit einer Fahrtpauschale von 80 Rappen pro Kilometer.

Eine Sitzung dauert in der Regel etwa anderthalb Stunden.

Mögliche Themen einer Prozessbegleitung sind:

  • Die Prozessbegleitung kann dich unterstützen, wenn du in deinem Leben wieder und wieder an die gleichen Themen kommst und du spürst, dass deine Muster dich im Alltag einschränken. Du merkst, dass dein Leben von alten Erfahrungen (z.B. aus der Kindheit) bestimmt wird und du wünscht dir, ein lebendigeres und freieres Lebensgefühl.
     

  • Du hast Dinge erlebt (als Kind, unter der Geburt, in Beziehungen, am Arbeitsplatz...) die dich nicht loslassen. Du merkst, dass dahinter ungeklärte Themen liegen und Energien blockiert sind. Diesen Themen und den darin verborgenen Emotionen möchtest du dich – sicher geschützt und gehalten - langsam und achtsam annähern.
     

  • So können aus alten Verletzungen und Traumatisierungen neue Stärken, Werte und Empathie entstehen.
     

  • Jeder Mensch hat Ressourcen – neben der Arbeit an Schattenthemen und Verletzungen ist es ebenso wichtig, sich die eigenen Ressourcen bewusst zu machen, diese zu stärken und zu erlernen, sich auch im Alltag mit ihnen zu verbinden.

 

Meine Haltung zu Therapie und Heilung:

Mein Anliegen ist es, dir einen Raum zu eröffnen, in dem du dich so zeigen kannst, wie du bist. Mit allem Schönen und dem Schwierigen, mit all deinen Gefühlen und Empfindungen, die dich als Mensch ausmachen.
Ich habe immer und immer wieder die Erfahrung gemacht: wenn wir uns wirklich zeigen, auch mit den Themen die wir lieber für uns behalten, geht beim Gegenüber das Herz auf und Dinge kommen ins Fliessen.
Dieser Moment „wenn die Masken fallen“ ist heilig und heilsam. Hier geschieht echte Begegnung und somit Heilung.  
Du machst in der Begleitung die Erfahrung, in deiner Offenheit und Verletzlichkeit wertschätzend angenommen zu werden. Tränen dürfen fliessen, Wut darf sich zeigen, Scham- und Schulgefühle werden angenommen und gewürdigt. Du wendest dich dir selbst und deiner Geschichte liebevoll und empathisch zu.


Da ich mich seit der Geburt meines Sohnes mit meiner eigenen Geschichte auseinandersetze - indem ich gleichzeitig meine Ressourcen stärke und mich mit meiner eigenen Traumabiographie beschäftige - kenne ich viele Dinge, die einem auf diesem Weg begegnen können.
So kann ich auch dann in meiner Präsenz  bleiben, wenn es „heftig“ wird und andere Menschen auf dieser Reise begleiten.

Ich arbeite grundsätzlich „aus der Sicherheit heraus“, so dass du dich an alte, blockierte Gefühle sachte und dosiert annähern kannst, ohne von diesen überrollt zu werden.

 

Was kann eine Therapie leisten?
In der Therapie bewegen wir uns in einem Schutzraum, in dem eine tiefe Begegnung mit sich selbst und dem Gegenüber möglich ist und neue Erfahrungen gemacht werden.

 

Entscheidend ist der Transfer in den Alltag, die Integration dessen, was neu erlebt wurde. Auch bei diesem Schritt unterstütze ich dich, in dem wir gemeinsam reflektieren, wo im Alltag sich Veränderungen zeigen. Diese Veränderungen sind oft subtil und können leicht übersehen werden.

Heilung ist ein Weg der aus vielen Schritten besteht.
Es gibt weder eine Wundertechnik noch Wunderheiler.
Doch irgendwann schaust du zurück und merkst, wie sich alte Muster und Widerstände aufgelöst haben, du dich sicherer, freier, klarer und authentischer fühlst.
Diesen Weg zu gehen ist manchmal herausfordernd und anstrengend, doch auch spannend und beglückend.
Es lohnt sich!

Ich freue mich, dich mit meinem Wissen und Einfühlen ein Stück auf deinem Weg zu begleiten.

 

Gemeinsam mit anderen KörpertherapeutInnen, die eine Ausbildung bei Franz Renggli abgeschlossen haben, biete ich  Seminare an, um diese kraftvolle Arbeit in einer Gruppe zu erleben.
 

Das nächste Seminare findet statt am:

7. + 8. November 2020 - Basel  (Zweitagesseminar)


Mehr Informationen findest du hier.

 

 
Prä- und perinatale Körpertherapie nach Franz Renggli

 

Die Blaupausen unseres Lebens
Unsere früheste Lebenszeit – von der Zeugung bis zum dritten Lebensjahr – prägt unser Leben massgeblich.
Hier entstehen die Blaupausen des Lebens.

Unsere Verhaltensweisen, Glaubenssätze, Bindungs- und Beziehungsmuster werden in dieser ersten Lebenszeit geprägt, obwohl wir keine bewussten Erinnerungen oder Worte für diesen Lebensabschnitt haben. Der Körper hat die Erfahrungen aus jener Zeit tief in seinem Zellgedächtnis und in der Ausprägung des Nervensystems abgespeichert. Einmalige oder wiederholte überwältigende Erfahrungen aus unserer frühesten Zeit manifestieren sich als Bindungs- oder Entwicklungstrauma.

Umstände und Vorkommnisse im Hier und Jetzt triggern diese frühen Erfahrungen und Zustände an.
In einem gewissen Sinne kann man also sagen, dass unser Nervensystem uns belügt: wir reagieren nicht auf die aktuelle Situation, sondern auf ein verzerrtes Bild, das von der Brille unserer frühesten Erfahrungen bestimmt wird. Eine an sich unbedrohliche Erfahrung fühlt sich existentiell gefährdend an; wir erleben einen Blick als vernichtend; einen Satz als zutiefst verletzend – und schon sind wir in einem Strudel aus Emotionen gefangen und reagieren reflexartig und unbewusst. Doch handelt es sich  nicht um eine adäquate Wahrnehmung  und Reaktion auf die aktuelle Situation, sondern um ein Zerrbild aus unserer Kindheit.

Veränderung ist möglich
In der prä- und perinatalen Körperarbeit schaffen wir einen Raum, in dem wir von der Weisheit des Körpers geleitet werden. Wir tauchen ein in die Erlebniswelt unserer frühen Erfahrungen.

Der Körper dient als Kompass und Landkarte um zu unseren Prägungen vorzudringen.

In der achtsamen Begleitung und dem Vertrauen nicht alleine zu sein, gehen wir durch diese alten Zustände hindurch, verdrängte und abgespaltene Gefühle kommen an die Oberfläche.

Es entsteht ein Raum, in dem der innere Heiler aktiv wird und in seiner Weisheit genau das tut, was es zu tun gilt: Blockaden lösen sich, Körperpanzerungen weichen auf, die im Nervensystem gespeicherte Ladung kommt zur Ent-ladung und die Energie kommt wieder in den Fluss.

In einer klassischen, kognitiv ausgerichteten Gesprächstherapie ist es - im Gegensatz zur Körpertherapie - sehr schwer möglich, in den vorsprachlichen Raum und somit zur Wurzel der Thematik vorzudringen.

 

"Der Körper ist der Übersetzer des Seele ins Sichtbare."

Christian Morgenstern


Die Themen, die aus emotionaler Verletzung und Vernachlässigung aus der Zeit der Schwangerschaft, Geburt und der frühen Kindheit stammen, drücken sich über den Körper aus und ermöglichen auf dieser Ebene eine Veränderung.

Den verlorenen Kindanteilen, welche im Alltag meist weggestossen und verdrängt werden, wird Raum gegeben, sie werden bewusst angesehen.
Durch diese Integrationsarbeit entsteht Entspannung, Frieden und das Gefühl, „ganz“ zu sein. Schliesslich bedeutet das Wort „heil“  nichts anderes als „ganz“. Heilarbeit ist also immer die Arbeit daran, "ganz" zu werden, verlorene Seelenanteile bewusst wahrzunehmen, anzuhören und auf diese Weise zu integrieren.

Unsere Projektionen und Muster werden uns auch im Alltag zunehmend bewusst, wir erlangen die  Kontrolle über unser Handeln und mehr und mehr wird ein authentischer, naher Kontakt zu anderen Menschen möglich.
Blockierte Energien werden in diesem Prozess freigesetzt und neue, heilsame Erfahrungen werden im Körper verankert. So geschieht Heilung, Transformation und Neuausrichtung.

Wir finden unser Zuhause im Verbundensein im Hier und Jetzt, so wie wir Menschen als soziale Wesen gedacht sind und wie es unserem Nervensystem entspricht.

Wir verlassen die Begrenzungen aus unserer Kindheit und schreiten voran in das Licht eines bewussten, selbstbestimmten und erwachten Lebens.

Kranke Gesellschaft – kranke Menschen
Im Laufe des Bewusstwerdungsprozesses erkennen wir zunehmend, dass unser Leiden nicht ein individuelles Problem ist, sondern ein Spiegel davon, dass wir in einer kranken, hochtraumatisierten Gesellschaft mit ungesunden Strukturen leben.
Die „normalen“ Startbedingungen am Lebensanfang sind bereits so angelegt, dass der Aufbau einer sicheren Bindung – die Grundlage für ein Leben in Ver-bindung – kaum möglich ist.

Unbewusste Empfängnis und Schwangerschaft, technisierte Geburt, frühes „Abgewöhnen“ des natürlichen Bedürfnisses nach Nähe und somit wenig Körperkontakt sind nur einige Stichworte...
Massgeblich ist der Umstand, dass unserer Eltern ihre eigenen Themen nicht bearbeitet und geheilt hatten und so in der Beziehung zu uns als Baby und Kleinkind nicht aus der Fülle schöpfen konnten. So haben wir ihre unbearbeiteten Themen sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen und tragen unbewusst das Erbe unserer Ahnen weiter.

Der Weg geht nach vorne
Wir leben heute in einer Zeit, in der dieser Irrsinn immer deutlicher zu Tage tritt und gleichzeitig enorme Ressourcen im Sinne von Information und Wissen frei zugänglich sind. So sind wir gerufen, neue Wege einzuschlagen und unsere Themen zu bearbeiten.

Wir dürfen diese Arbeit für uns selbst tun, in Dankbarkeit und Respekt für alle, die vor uns gegangen sind in schwierigen und dunklen Zeiten und für alle, die nach uns kommen werden in hoffentlich helleren und leichteren Zeiten.

Die folgenden theoretischen Grundlagen und LehrerInnen prägen meine Arbeit:

Stephen Porges – Polyvagale Theorie

John Bowlby / Mary Ainsworth – Bindungstheorie

Wilhelm Reich – Urvater der Körperpsychotherapie

Franz Renggli und Ines Oberscheid – meine Lehrer der Körperpsychotherapie

Dami Charf – Körperpsychotherapeutin
 

Ich bin Mitglied des ISPPM, der internationalen Studiengemeinschaft für Prä- und perinatale Psychologie und Medizin.

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Franziska Egli

Nonnenweg 11  4055 Basel

Josengartenweg 7  4146 Hochwald

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